Begegnung mit den Studierenden aus Nancy – Ein bereichernder Austausch

Um 8 Uhr morgens brechen wir von Karlsruhe aus gemeinsam mit Marlène, Méli, Prisca und Samira nach Nancy auf, um dort die Studierenden der Stadt zu treffen. Gegen 11 Uhr kommen wir an und werden herzlich empfangen. Zum Einstieg sorgen Kennenlernspiele für eine angenehme Atmosphäre, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen.

Bei Camembert und frischem Baguette lernen wir uns besser kennen, bevor uns die Studierenden aus Nancy durch ihre Stadt führen. Dabei erklären sie uns die Besonderheiten der Architektur und zeigen anschaulich die Unterschiede zwischen Art nouveau und Art déco.
Die Art nouveau, eng verbunden mit der École de Nancy, stellt die Natur und das Kunsthandwerk in den Mittelpunkt und zeichnet sich durch organische, geschwungene und farbenreiche Formen aus. Die Art déco hingegen, die nach dem Ersten Weltkrieg entstand, setzt auf Geometrie, klare Linien und größere Schlichtheit.

Zum Abschluss dieses schönen Tages entdecken wir die beeindruckende Place Stanislas, bevor es weiter zum Weihnachtsmarkt geht. Dort werden wir zu einem heißen Glühwein oder – für die Vernünftigen – zu warmem Apfelsaft eingeladen. In gemütlicher Runde diskutieren wir und nehmen an einem Quiz teil, das das Wissen des Tages spielerisch abfragt. Die Gewinnerin beziehungsweise der Gewinner wird mit Süßigkeiten belohnt – eine wirklich schöne Idee!

Schließlich verabschieden wir uns von unseren neuen Freundinnen und Freunden. Auf dem Rückweg entdecken wir noch eine andere Seite von Nancy mit vielen kleinen, charmanten und mittelalterlich geprägten Orten.

Ein herzlicher Dank geht an Marie-Anne Berron für die Organisation dieses Treffens sowie an die Studierenden aus Nancy und ihre Dozentin Verena Ott für diesen äußerst gelungenen und sympathischen Aufenthalt.